Ritter von Haune

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Die Ritter von Haune waren ein osthessisches Rittergeschlecht. Ihr Stammsitz, die Burg Haun, lag im heutigen Burghaun. Urkundlich treten sie im 13. Jahrhundert auf, zunächst als Dienstmannen der Äbte von Hersfeld. Nachdem der Fuldaer Abt ihre Stammburg 1276/78 zerstört hatte, mussten sie ihren gesamten Besitz der Fuldaer Kirche zu Lehen auftragen und standen fortan im Dienst der Fuldaer Fürstäbte. Simon von Haune wurde 1369 zum Ritter geschlagen und war ab 1377 Marschall der Fürstäbte. Mit Ludwig von Haune erlosch das Geschlecht 1627/28; der Besitz fiel an seine Schwiegersöhne aus den Familien Boyneburg-Gerstungen und Schenck zu Schweinsberg. Das Wappen zeigt in Gold einen schwarzen schreitenden Widder.


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